Häufige Fragen
Antworten zum Klima-Entscheider von GreenBuild360
Was ist der Klima-Entscheider?
Ein Rechner von GreenBuild360, der Bauweisen, Materialien und Haustechnik für ein geplantes Haus vergleicht. Grundlage sind ausgewählte EPD- und ÖKOBAUDAT-Datensätze; die Daten, Annahmen und Bezugsgrößen werden im Ergebnis ausgewiesen.
Muss ich mich registrieren?
Nein. Die Erstberechnung ist ohne Konto möglich. Ein Konto ist nur optional nötig, um ein Projekt zu speichern oder ein PDF zu erzeugen.
Wie lange dauert eine Berechnung?
Etwa fünf Minuten. Du machst 5–7 kurze Angaben zu Fläche, Personen, Prioritäten und Haustechnik. Das Ergebnis erscheint sofort.
Auf welcher Datenbasis rechnet der Entscheider?
Auf Basis ausgewählter EPD- und ÖKOBAUDAT-Datensätze nach EN 15804+A2. Ergänzend fließen DIN 276 (Kostenstruktur), GEG und die QNG-Systematik ein. Die Datensätze, Annahmen und Bezugsgrößen werden im Ergebnis ausgewiesen.
Was bedeuten die drei Szenarien?
Der Entscheider zeigt drei Wege nebeneinander: eine Referenzlösung (konventioneller Massivbau), ein wohngesundes Haus (biogene Materialien, gute Raumluft) und ein klimaresilientes Haus (niedrige GWP-Bilanz, sommerlicher Hitzeschutz). Jedes Szenario enthält die Annahmen, die dahinterstehen.
Ersetzt das Ergebnis eine geprüfte Gebäudeökobilanz?
Nein. Die Ergebnisse sind Orientierungswerte auf Basis der ausgewählten Annahmen und Datensätze. Sie ersetzen keine geprüfte Gebäudeökobilanz, Energiebedarfsberechnung, Tragwerksplanung, Bauphysik oder Genehmigungsplanung.
Was bedeutet die erwartete Überschreitung des 1,5-°C-Ziels für mein Haus?
Der UNEP-Overshoot-Bericht 2026 erwartet, dass die 1,5-°C-Grenze in den nächsten Jahren überschritten wird (günstigstes Szenario ca. 1,8 °C). Gebäude laufen über 50+ Jahre durch diese Erwärmung – Bauweise und sommerlicher Hitzeschutz bestimmen deshalb Wohnqualität und Werterhalt. Der Klima-Entscheider vergleicht Bauweisen genau auf diese Langfrist-Wirkung.
Warum ist eine negative CO₂-Bilanz beim Bauen wichtig, wenn 1,5 °C ohnehin überschritten wird?
Der UNEP-Bericht betont, dass Risiken mit jedem zusätzlichen Zehntelgrad steigen und Netto-Null nur ein Zwischenschritt Richtung langfristig negativer Emissionen ist. Jede vermiedene Tonne CO₂ zählt; Bauweisen mit biogener Kohlenstoff-Speicherung (Holz, Stroh) erreichen eine negative GWP-Bilanz und kompensieren aktiv.
Die Ergebnisse sind Orientierungswerte auf Basis der ausgewählten Annahmen und Datensätze. Sie ersetzen keine geprüfte Gebäudeökobilanz, Energiebedarfsberechnung, Tragwerksplanung, Bauphysik oder Genehmigungsplanung.
